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Was ist 24-7 PRAYER?
Nun, vielleicht solltest du lieber fragen, »Wer« wir sind. Denn 24-7
PRAYER ist keine starre Organisation, sondern eine bunte, globale
Bewegung engagierter Menschen. Wir sind Christen aus den
unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden. Vernetzt untereinander und mit
befreundeten Organisationen und Werken. Wir sind verbunden durch eine
gemeinsame Vision und unsere Werte.
Alles
begann im Süden von England und dem Aha-Erlebnis einer jungen Gemeinde:
Frustriert vom eigenen Gebetswinterschlaf und inspiriert von Zinzendorfs 100-jähriger Gebetskette
entwickelten sie die Idee, für vier Wochen ununterbrochen zu beten. Sie
teilten den Tag in 24 Schichten mit jeweils einer Stunde ein. So konnte
sich jeder in einem dafür hergerichteten Raum zum Beten verabreden. Ein
Date mit Gott.
Sie fingen an, verschiedene Materialien mit in
den Raum zu bringen: Stifte, Marker, Farben, Papier, CDs, Instrumente –
Dinge, die helfen sollten, Gebete an Gott kreativ auszudrücken. Für die
Meisten verging die Stunde wie im Flug, andere waren von der Stimmung
beeindruckt und wollten unbedingt wiederkommen. Der erste 24-7
Gebetsraum war geboren und so beliebt, dass aus den geplanten vier
Wochen drei Monate wurden.
Das war 1999. Die Idee verbreitete
sich wie ein Lauffeuer in England und hat inzwischen nicht nur
Deutschland, sondern auch über 50 andere Länder auf der ganzen Welt
erreicht. Die spannende Geschichte von 24-7 PRAYER kannst du mit allen
Details und Stories in Red Moon Rising nachlesen.
In Deutschland gibt es heute eine 24-7 PRAYER Base und ein Team, um deutsche Gruppen zu ermutigen, einen Gebetsraum zu machen
und mit Materialien zu versorgen. Wir wollen mit Gott Geschichte
schreiben, auf einer Reise sein und so entwickelt sich 24-7 PRAYER
weiter.
Zum Beispiel wurde durch Gebetsräume eine
Sehnsucht nach gemeinsamen Leben geweckt, und so gibt es erste Ansätze
von christlichen Gemeinschaften bei 24-7 PRAYER.
In England heißen sie »Boiler-Room«, in Kanada »Urban Monastery«, und
auch in Deutschland sind solche Gemeinschaften – Klöster des 21.
Jahrhunderts – in Planung. Sie sind geprägt vom gemeinschaftlichen
Miteinander, geistlichem Leben, kulturellen Aktivitäten, sozialer
Gerechtigkeit und Gastfreundschaft.
Seit 2005 finden im Rahmen von 24-7 PRAYER in England Schulungskurse mit dem Namen Transit
statt. Auch in Deutschland gibt es seit September 2006 ein Schulungsjahr im
Rahmen des Transit-Konzeptes mit dem Namen Convers. Themen wie Gebet, Mission und
soziale Gerechtigkeit sollen vertieft und ganz praktisch gelebt werden.
Diese Schulungskurse sind dabei eng mit den Gemeinschaften verknüpft.
Parallel dazu sind Gebetsräume aber auch Startrampen für Abenteurer und
Weltenbummler. Als sogenannte Missionare ziehen sie los, um die
Hoffnung weiterzutragen, die sie bei Gott entdeckt haben. So fahren
immer wieder Teams
an Orte mit hoher Dichte an kulturellem Leben, zum Beispiel auf
Partyinseln wie Ibiza und Zypern, aber auch zu Musikfestivals. Dort
werden temporäre Gebetsräumen angeboten, aber auch praktische Hilfe und
Gebet für konkrete Probleme.
24-7 PRAYER ist in Bewegung. Wir
sind Abenteurer auf einer geistlichen Reise, und wir sind gespannt, was
als nächstes kommen wird. Wir haben erlebt, wie stark ein Gebetsraum
uns zum Beten motivieren kann. Und wie unsere Freundschaft mit Gott
wächst, wenn wir beten. Dieses Erlebnis kannst du auch haben. Und es
wird dich verändern. Und die Welt um dich herum. Gebet hat schon immer
die Welt verändert. Gebet wird zu deinem Lifestyle. Rund um die Uhr,
nicht nur im Gebetsraum. Denn Freundschaft mit Gott ist Teil von deinem
und unserem Leben. Wir sind gespannt, was noch kommen wird...
Der Formfaktor – ein Verein
24-7 PRAYER ist seit Mitte 2005 auch in Deutschland ein eingetragener
Verein. Deswegen heißen wir ganz förmlich 24-7 PRAYER e.V. Wir
finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und können als gemeinnützig anerkannter Verein auch Spendenbescheinigungen ausstellen.
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